Archiv für das Tag 'rezepte'

Yogurette – die leichte Fette

josch 8. April 2009

Dieser Titel fiel mir direkt ein, als ich folgenden Artikel auf N24 gelesen hatte: Foodwatch kritisiert “Sportlernahrung” – “Dreiste Werbelüge” – N24.de… und ich kann es mir nicht verkneifen den mal zu veröffentlichen. So als Anregung: Die Welt kommt nicht im Werbefernsehen ! Und auf meiner Terrasse wächst keine Yogurette :-)

“Die Verbraucherorganisation foodwatch hat die Werbung mit Sport für ungesunde Lebensmittel als irreführend kritisiert. Beispielhaft sei der Erdbeer-Schokoriegel Yogurette, den der Hersteller Ferrero als sportlich-leichtes Produkt bewerbe, sagte die Leiterin der Kampagne abgespeist.de, Anne Markwardt. Dieses Versprechen könne jedoch nicht gehalten werden: “Sportlich und schlank ist an der Yogurette rein gar nichts”, kritisierte sie. Vielmehr enthalte der Riegel “mehr Kalorien und Fett” als manche Vollmilchschokolade. Foodwatch kürte Yogurette daher als ersten Titelanwärter für die dreisteste Werbelüge 2010.”

Thai-Curry wirklich selbst gemacht

josch 12. Oktober 2008

So, nun ist es auch an der Zeit die letzten Thai-Auberginen zu ernten. Wir haben schon einige male leckere Currys mit den selbstgezogenen Thai-Auberginen und anderen Zutaten von unserer Terrasse gekocht. Heute habe ich die Pflanzen komplett abgeerntet und hier kommt meine Dokumentation zur Herstellung eines leckeren Thai-Curry inkl. Anbau der Zutaten auf der Dachterrasse:

Thai-Auberginen sind in Deutschland als Pflanzen sehr unbekannt. Möchte man sie selber ziehen, bleibt wohl nur die Möglichkeit Samen zu bestellen und die Pflanzen selber zu ziehen.

Samen der Thai-Aubergine

Ich habe im Internet z.B. den Saatgutversand Baker Creek Heriloom Seeds in USA ausfindig gemacht, der Samen für Thai-Auberginen anbietet und diese dort bestellt.

Thai Auberginen Jungpflanzen Thai Auberginen auf der Terasse pflanzen

Nach dem Pflanzen in Keimtöpfchen im März/April, entstehen schöne Jungpflanzen, die man raus auf die Terrasse in große Töpfe pflanzt, sobald das Wetter stabil ist und es keine Temperaturen unter 10 Grad mehr gibt (nur als Richtwert).

Thai-Auberginen, Zitronengras und Thai-Basilikum

Die wichtigsten Zutaten für das Thai-Curry sind Zitronengras (links hinten im Bild), Thai-Auberginen (die 2 Pflanzen hinten) und Thai-Basilikum (vorne). Zitronengras habe ich bei der Metro gekauft, habe es aber auch im Dingers Gartencenter gesehen. Thai-Basilikum habe ich bei Rühlemanns Kräuter & Duftpflanzen bestellt.

Die Pflanzen brauchen schön Sonne, Wasser und Liebe und dann kann nichts mehr schief gehen…

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Prächtige Früchte sind gewachsen und nun ist es Zeit zu ernten. Die Thai-Auberginen müssen geerntet werden, bevor sie gelb werden, sonst werden sie bitter.

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Neben Thai-Auberginen kann man natürlich auch andere Sorten von Auberginen nehmen. Dazu habe ich noch ein paar Paprika und natürlich das selbst gezogene Zitronengras geerntet. Zitronengras gräbt man mit der Wurzel aus oder schneidet es ganz unten direkt an der Erde ab.

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Die Thai-Auberginen werden in mundgerechte Stücke geviertelt.

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Vom Zitronengras schneidet man die Wurzeln ab und ebenso die Blätter. Nur das untere Viertel wird verwendet und schön klein geschnippelt.

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So sieht es dann aus, das fertige Thai-Curry. Im einzelnen köchelt man sich das wie folgt zusammen. Mengenangaben kann ich hier nicht nennen, da ich das immer nach Gefühl mache. Aber wer sich unsicher ist, im Netz findet man viele genaue Rezepte wenn man nach “Thai Curry Rezept” sucht. Hier also meine improvisierte Version:

Zunächst kleingehackte Zwiebeln und Knoblauch mit Oliven-Öl und Curry-Paste in der Pfanne anbraten. Thai-Currypaste (rot, grün oder gelb) bekommt man fertig im Asialaden oder Supermarkt. Wer nicht nur Gemüsecurry kochen will, kann Meeresfrüchte oder Hühnchen aber ebenso Rindfleisch je nach Geschmack hinzufügen und anbraten.
Dann das Zitronengras und die anderen Gemüsezutaten hinzugeben. Nun Kokosmilch (Typ Konservendose Asiamarkt) hinzufügen und mit ein paar Spritzern Fischsauce und Austernsauce (Asiamarkt) abschmecken.
Das ganze gar köcheln und am Ende Thai-Basilikum klein rupfen und hinzufügen. GUTEN APPETIT!

Roof-Deck Ratatouille

josch 13. Juli 2008

Ja, nun beginnt die Erntephase.

Cherrytomate mit vielen Früchten

Seit 2 Wochen schon haben wir jeden Tag frische Tomaten. Unsere Tomate hat sich also wieder erholt, nachdem Sie vor kurzem Verfärbungen an den Blättern gezeigt hatte. Zum Glück war es wohl nur ein Nährstoffmangel, denn nach kräftigem Düngen mit Blaukorn hatte sich die Pflanze wieder gut erholt. Un nun trägt sie sehr viele Früchte.

Türkische Aubergine

Die ersten Auberginen von der türkischen Aubergine haben wir schon beim letzten Grillen geerntet. Heute konnten wir wieder 2 prächtige Exemplare abschneiden.

Paprikapflanze auf der Terrasse

Und auch die ersten Paprikas sind reif.

Auberginen, Tomaten, Paprika und Kräuter von der Terrasse

Genug Gemüse also, um eine komplette Mahlzeit zu zaubern: Und so hat uns Susi heute Mittag das erste Roof-Deck Ratatouille geköchelt. Aus türkischen Auberginen, Paprika, Tomaten, verfeinert mit Rosmarin, Thymian, Basilikum und Zitronenbasilikum, ensteht eine komplette Mahlzeit aus Eigenversorgung.

Ratatouille-Gemüsemahlzeit mit Nudeln

Außer den Nudeln, sind alle Zutaten und Kräuter voll biologisch auf unserer Terasse gewachsen. Der Geschmack ist wirklich mit dem normalen Industriegemüse aus dem Supermarkt nicht zu vergleichen. Super aromatisch und natürlich. Und natürlich geniesst man das Essen viel bewusster und intensiver, denn schließlich hat man es schon seit Wochen mit Liebe heranwachsen sehen :-)

Guten Appetit!