Thai-Curry wirklich selbst gemacht

12. Oktober 2008

So, nun ist es auch an der Zeit die letzten Thai-Auberginen zu ernten. Wir haben schon einige male leckere Currys mit den selbstgezogenen Thai-Auberginen und anderen Zutaten von unserer Terrasse gekocht. Heute habe ich die Pflanzen komplett abgeerntet und hier kommt meine Dokumentation zur Herstellung eines leckeren Thai-Curry inkl. Anbau der Zutaten auf der Dachterrasse: Thai-Auberginen sind in Deutschland als Pflanzen sehr unbekannt. Möchte man sie selber ziehen, bleibt wohl nur die Möglichkeit Samen zu bestellen und die Pflanzen selber zu ziehen. Ich habe im Internet z.B. den Saatgutversand Baker Creek Heriloom Seeds in USA ausfindig gemacht, der Samen für Thai-Auberginen anbietet und diese dort bestellt. Nach dem Pflanzen in Keimtöpfchen im März/April, entstehen schöne Jungpflanzen, die man raus auf die Terrasse in große Töpfe pflanzt, sobald das Wetter stabil ist und es keine Temperaturen unter 10 Grad mehr gibt (nur als Richtwert). Die wichtigsten Zutaten für das Thai-Curry sind Zitronengras (links hinten im Bild), Thai-Auberginen (die 2 Pflanzen hinten) und Thai-Basilikum (vorne). Zitronengras habe ich bei der Metro gekauft, habe es aber auch im Dingers Gartencenter gesehen. Thai-Basilikum habe ich bei Rühlemanns Kräuter & Duftpflanzen bestellt. Die Pflanzen brauchen schön Sonne, Wasser und Liebe und dann kann nichts mehr schief gehen... Prächtige Früchte sind gewachsen und nun ist es Zeit zu ernten. Die Thai-Auberginen müssen geerntet werden, bevor sie gelb werden, sonst werden sie bitter. Neben Thai-Auberginen kann man natürlich auch andere Sorten von Auberginen nehmen. Dazu habe ich noch ein paar Paprika und natürlich das selbst gezogene Zitronengras geerntet. Zitronengras gräbt man mit der Wurzel aus oder schneidet es ganz unten direkt an der Erde ab. Die Thai-Auberginen werden in mundgerechte Stücke geviertelt. Vom Zitronengras schneidet man die Wurzeln ab und ebenso die Blätter. Nur das untere Viertel wird verwendet und schön klein geschnippelt. So sieht es dann aus, das fertige Thai-Curry. Im einzelnen köchelt man sich das wie folgt zusammen. Mengenangaben kann ich hier nicht nennen, da ich das immer nach Gefühl mache. Aber wer sich unsicher ist, im Netz findet man viele genaue Rezepte wenn man nach "Thai Curry Rezept" sucht. Hier also meine improvisierte Version: Zunächst kleingehackte Zwiebeln und Knoblauch mit Oliven-Öl und Curry-Paste in der Pfanne anbraten. Thai-Currypaste (rot, grün oder gelb) bekommt man fertig im Asialaden oder Supermarkt. Wer nicht nur Gemüsecurry kochen will, kann Meeresfrüchte oder Hühnchen aber ebenso Rindfleisch je nach Geschmack hinzufügen und anbraten. Dann das Zitronengras und die anderen Gemüsezutaten hinzugeben. Nun Kokosmilch (Typ Konservendose Asiamarkt) hinzufügen und mit ein paar Spritzern Fischsauce und Austernsauce (Asiamarkt) abschmecken. Das ganze gar köcheln und am Ende Thai-Basilikum klein rupfen und hinzufügen. GUTEN APPETIT! Und wem das nicht reicht, dem empfehle ich dieses Thai Food Kochbuch 🙂

Eine Reaktion zu “Thai-Curry wirklich selbst gemacht”

  1. Thai Zutaten selber zam 23. Mai 2009 um 11:36 Uhr

    […] dem beschrieben wird, wie man Thai-Auberginen und Zitronengras selber anbauen kann (inkl. Rezept): Thai-Curry wirklich selbst gemacht Ciao, Sacha __________________ Chiak Si Hock Unsere neuen Thermomix-B

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