susi 28. Juli 2008
Am Samstag haben wir super lecker gegrillt. Während Josch auf der Goa Party auf der Wasserburg Geretzhofen getanzt hat, habe ich mir erst mal einen schönen Frauentag gemacht.
In der Theorie heißt dies Nägel aufwendig lackieren, stundenlang schlechte Daily Soaps im TV schauen und alle Freundinnen abtelefonieren. Stinkende Gesichtsmasken auftragen und danach panisch Zentimeter dick Make Up auftragen, um die ausgelösten Allergien abzudecken. Ein echtes Beauty Geheimnis.
OK. Die Wahrheit. Ich gestehe: Ich habe die Zeit genutzt um endlich ohne Diskussionsbedarf die Wohnung gründlich auf Hochglanz zu polieren.
Als kleine Pause habe ich mir dann einen ausgiebigen Supermarkt Besuch samt mehrerer türkischen Läden gegönnt. Der türkische Metzger und ich sind jetzt Freunde. Er hat mir sogar leckerer Hackfrikadellen geschenkt. Da komme ich doch glatt wieder. Ich bin ja normalerweise schon froh wenn nach getanem Einkauf die Kassiererin im Real nicht meinen Einkauf vom Band schwungvoll auf den Boden wirft. Man könnte ja sonst nach dem bezahlen noch zu lange bleiben. Da bin ich natürlich schwer begeistert wenn ich mal als zahlender Kunde behandelt werde. Oder lags doch an der knappen Short?
Abends haben wir dann noch mutig dem Wetter getrotzt und auf der Dachterrasse gegrillt. Leider mussten wir dann doch irgendwann aufgeben und rein gehen da es zu stark geregnet hat.
Bis bald und seid dabei bei der nächsten Folge: „Wir grillen auch ohne Sonne!“
Tags: frauentag, freunde, gewitter, grillen, susi
josch 27. Juli 2008
Ich habe nun auch ein gesammeltes Fotoalbum der Bilder von unserer Dachterrasse eingebaut. Hier werden die Bilder aus den Beiträgen nochmal in Form eines Albums dargestellt.
(Über Navigation Seiten > Fotoalbum jederzeit zu erreichen)
Tags: blabla
josch 13. Juli 2008
Ja, nun beginnt die Erntephase.
Seit 2 Wochen schon haben wir jeden Tag frische Tomaten. Unsere Tomate hat sich also wieder erholt, nachdem Sie vor kurzem Verfärbungen an den Blättern gezeigt hatte. Zum Glück war es wohl nur ein Nährstoffmangel, denn nach kräftigem Düngen mit Blaukorn hatte sich die Pflanze wieder gut erholt. Un nun trägt sie sehr viele Früchte.
Die ersten Auberginen von der türkischen Aubergine haben wir schon beim letzten Grillen geerntet. Heute konnten wir wieder 2 prächtige Exemplare abschneiden.
Und auch die ersten Paprikas sind reif.
Genug Gemüse also, um eine komplette Mahlzeit zu zaubern: Und so hat uns Susi heute Mittag das erste Roof-Deck Ratatouille geköchelt. Aus türkischen Auberginen, Paprika, Tomaten, verfeinert mit Rosmarin, Thymian, Basilikum und Zitronenbasilikum, ensteht eine komplette Mahlzeit aus Eigenversorgung.
Außer den Nudeln, sind alle Zutaten und Kräuter voll biologisch auf unserer Terasse gewachsen. Der Geschmack ist wirklich mit dem normalen Industriegemüse aus dem Supermarkt nicht zu vergleichen. Super aromatisch und natürlich. Und natürlich geniesst man das Essen viel bewusster und intensiver, denn schließlich hat man es schon seit Wochen mit Liebe heranwachsen sehen
Guten Appetit!
Tags: auberginen, gemüse, paprika, rezepte, tomaten
josch 13. Juli 2008
Als wir 2005 durch Thailand und Malaysia gereist sind, habe ich die köstliche Küche dort zu schätzen gelernt! Vor allem thailändische Curry-Gerichte liebe ich seitdem, und da wir in Krabi einen Thai-Kochkurs gemacht hatten, kann ich diese Köstlichkeiten auch selber gut zubereiten. Was also liegt da näher, als die passenden Zutaten gleich selber anzubauen ?
Die wichtigsten frischen Zutaten für ein Thaicurry sind die speziellen Thai-Auberginen, Zitronengras und Thai-Basilikum. Während man Thaibasilikum und Zitronengras als Pflanze im Internet bestellen kann (z.B. bei Rühlemanns), sieht es bei den Thai-Auberginen schon schlechter aus. Jungpflanzen sind nirgendwo zu bekommen Da bleibt nur eine Möglichkeit:
Thai-Auberginen selber ziehen
Nach einiger Recherche habe ich im Internet den Saatgutversand Baker Creek Heriloom Seeds in USA ausfindig gemacht, der Samen für Thai-Auberginen anbietet. Dort habe ich im Mai 2 Päckchen der Samen bestellt, die nach einigen Tagen dann per Luftpost-Brief bei mir eintrafen.
Da auf der Packung stand “…low germination” (niedrige Keimrate), habe ich direkt alle ca. 40 Samen in Anzuchttöpfchen gepflanzt und auf die sonnige Fensterbank unter eines unserer Dachfenster gestellt. Es dauerte ca. 7-10 Tage, dann waren die ersten Keime sichtbar. Und es wurde immer mehr. Anscheinend fühlten sich die kleinen Auberginen wohl unter meinem Dachfenster. Die meisten der Samen sind gekeimt und nachdem ich schon die kleinsten aussortiert hatte, waren immer noch ca. 25 Pflänzchen übrig.
Bis auf 9 Stück habe ich mitlerweile alle an Freunde weggeben. Die 3 stärksten habe ich in große Töpfe gepflanzt und nun sehe ich schon die ersten Blüten an den Pflanzen.
4 Pflanzen warten immer noch auf Abnehmer und müssen dringend in größere Töpfe. Da ich kein Gemüsebeet aus meiner Terrasse machen möchte, verschenke ich die gerne an Selbstabholer (Köln Innenstadt). Bei Interesse bitte melden: 0221 20437364 !
Tags: aufzucht, gemüse, pflanzen, thai-auberginen